Startseite »
KulturBlogs »
textworker
textworker
Digitaler Not[i]zblock
|
|
Ergon und Energeia
geschrieben am 06.10.11 - 07:57 UhrDie Sprache, in ihrem wirklichen Wesen aufgefasst, ist etwas beständig und in jedem Augenblicke Vorübergehendes. Selbst ihre Erhaltung durch die Schrift ist immer nur eine unvollständige, mumienartige Aufbewahrung, die es doch erst wieder bedarf, dass man dabei [...]
Grenzen bauen
geschrieben am 06.10.11 - 07:51 UhrNeuerdings haben die Städtischen Werke ein «Gitterdepot», wie sie es nennen. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. «Eingang Gitterdepot», steht auf einer Tafel, die eigens für diesen Zweck in den Boden eingelassen wurde. Der Weg führt über einen Parkplatz, [...]
«Er ist wieder so, wie er war, vor langer
geschrieben am 13.09.11 - 20:57 UhrAus seinem Verlag sind viele Bücher in meinem Gestell. Ein Porträt von Daniel Keel liest sich im Archiv der Zeit. Viele grossartige Leseerfahrungen wären ohne ihn nicht möglich geworden. Das Parfum von Patrik Süskind etwa, Der Besuch der alten Dame [...]
Fremdhören
geschrieben am 29.08.11 - 11:20 UhrInteressant, dass man von der Sprache der Grossmutter dann doch mehr versteht, als man zunächst gedacht hätte. Dass sich da ein ästhetisches Ideal herausbildet mit Gewöhnung an das Lauten einer Sprache. Die einen im Land klingen, als ob sie eine … [...]
Gelesen: Gardens
geschrieben am 18.08.11 - 22:40 UhrGardens ist ein Essay von Robert Pogue Harrison, Italienischprofessor an der Stanford Universität. Er zeigt in seinem Essay den literarischen und kulturhistorischen Topos des Gartens. Harrison führt seinen Leser von Gartengeschichten mit Eva im Garten über Orte [...]
Gelesen: Wofür es sich zu leben lohnt
geschrieben am 20.06.11 - 14:19 UhrVon Robert Pfaller hörte man in letzter Zeit oft, wenn es um Rauch- oder Minarettverbote ging. In seinem Buch «Wofür es sich zu leben lohnt» analysiert er die Tendenzen in der Gesellschaft, die zu solchen Veränderungen führen. Er spricht von … [...]
Schreibmaschinenmenschen
geschrieben am 04.06.11 - 16:39 UhrDen Fokusmodus habe ich lange vermisst. Erst vor kurzem habe ich ihn auf dem Papier wiedergefunden: Papier schluckt alles und lenkt mit gar nichts ab, wenn noch nichts drauf steht. Im Computer drin gibts so viel Ablenkung: Aufsätze, die noch … Weiterlesen [...]
Entkoppelung
geschrieben am 28.05.11 - 12:09 UhrEntkoppelung ist das Wort der Stunde. Seit bekant ist, dass die Schweiz (extrem) langfristig aus dem Atomstrom aussteigen will, überhäufen sich die Berichte in den Zeitungen, wie das zu schaffen sei. Industriezweige, die besonders energiehungrig sind, mobilisieren ihre [...]
Text über Text über Text
geschrieben am 27.05.11 - 17:57 UhrJust in der Woche, nachdem die letzte Schreibmaschinenfabrik in Indien schloss, waren wir im Museum. Unglaublich, diese vielen Modelle, die es zu bestaunen gab: Hermes und auch die Baby war da, Kugelköpfe und anderes vormodernes Zeugs. Und ein Mann mit … Weiterlesen [...]
Gelesen: Ein Amateur
geschrieben am 13.05.11 - 18:37 UhrEine Art zeitgenössischer Entwicklungsroman von Walter Kappacher, in dem Simon vom Motorradmechaniker über den Schauspieler und Reiseverkäufer zum Schreiber wird. Auf einmal fiel ihm auf, daß er schauen konnte, auf zweierlei Art schauen: einfach die Wolken [...]
Ähnliche Blogs aus dieser Kategorie:


