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Aus meinem Leben
Aus meinem Leben
In diesem Tagebuch berichte ich über mein Alltagsleben. Was mich bewegt, ärgert, freut, all dies und noch manch Anderes bringe ich hier "zu Papier".
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Bern, danach
geschrieben am 26.05.13 - 10:50 UhrDas hier ist weder Belfast noch Paris....es ist Bern.Idioten, die glauben, mit Krawall Politik zu machen, brüsten sich.Idioten der heutigen Konsumgesellschaft, der Analyse unfähig.Söhne und Töchter satter Eltern, orientierungslos und konsumgeil,die im Adidasleibchen [...]
Rebellion
geschrieben am 24.05.13 - 00:05 UhrIch stelle mir vor:Er begann zusehends, gegen die schrumpfende Zukunft zu rebellieren. Er hatte Angst davor, als Mann nur noch geschätzt, aber nicht mehr erkannt zu werden. Und so lächelte er sich das Leben an, eines Tages und beinahe ungewollt. Sie fand Gefallen an ihm, mehr: [...]
Im Zelt
geschrieben am 21.05.13 - 23:17 UhrDas Leben griff unmittelbar nach ihm, ehe er sich dessen bewusst wurde.Und dann - wie lange war das schon her! - des Nachts im warmen Schlafsack den harten Boden unter dem Rücken spüren, während ein stürmischer Westwind das Zelt wegzufegen drohte. Doch auch im engen Zelt [...]
Wofür leben wir?
geschrieben am 16.05.13 - 10:07 UhrHeute unter anderem dies in meinem Email-Eingang:Ich kenne doch alles schon, den Alltag, die grossen und die kleinen Gefühle, den Abschiedsschmerz, wofür leben wir? Ratlosigkeit, ja. Hüben wie drüben. Eine Antwort wird mir einfallen, gute Durchhalteparolen, wissend, [...]
Noyuri und Takuya
geschrieben am 15.05.13 - 15:38 UhrHeute beim morgendlichen Lesen des NZZ-Feuilletons entdeckt und gleich auf die Einkaufsliste für heute spätnachmittags gesetzt. Die Autorin des besprochenen Romans als "Meisterin zurückhaltender Vertrautheit" taxiert - das darf man sich nicht entgehen lassen. «Bestimmt will [...]
Lebenshunger
geschrieben am 14.05.13 - 16:06 UhrEs gibt Nächte, die sich von anderen Nächten grundsätzlich unterscheiden.Radikal unterscheiden. Nächte, die den Schlaf nicht zulassen wollen,ihn verachten und vertreiben, die stattdessennur noch die Atemlosigkeit kennen und die pure Lust auf das Fleisch,einer Rebellion [...]
Unnahbar
geschrieben am 10.05.13 - 19:06 UhrDie alte Mutter erzählte ihrem Sohn von ihrem jüngsten Traum. Sie sah ihren Sohn inmitten einer grossen Menschenmenge und wollte auf ihn zugehen, ihn berühren, aber es gelang ihr nicht, die Menschenmenge liess ihre keine Chance, sie versuchte immer wieder, gegen die Masse [...]
...wie ein Zuviel an Sonne
geschrieben am 10.05.13 - 17:45 UhrIch bin mittlerweile auf Seite 440 angekommen in jenem Buch, das die Liebe in groben Zügen behandelt. Meine Zwischenbilanz: das Buch fällt nicht ab, im Gegenteil, das fein ausgelegte Netz gegenseitiger Abhängigkeiten wird immer sichtbarer. Vila und Renz, das Paar, das sich, [...]
Jenseits der Komfortzone
geschrieben am 05.05.13 - 10:34 UhrDie Wahrheit, unsere Wahrheit, liegt oftmals jenseits unserer Grenzen. Grenzen, die wir aus Bequemlichkeit, Feigheit oder Ignoranz oft nicht überschreiten wollen. Ja wir ahnen oftmals gar nicht, dass ein zeitweiliger Ausbruch aus der bürgerlichen Komfortzone so eminent wichtig [...]
In der Bar
geschrieben am 04.05.13 - 20:26 UhrWas ich manchmal brauche: herumzuhängen spätabends in einer gepflegten Bar, der Pianist spielt ein letztes Lied von Sinatra, ich sitze da, trinke meinen Manhattan und will nichts mehr als die pure Gegenwart spüren und dabei doch immer wieder an längst Vergangenes denken. Ich [...]
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