Industrie 4.0 – Was kommt auf uns zu?
Blogger: ThorstenMueller
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Sicher haben Sie auch schon dieses Schlagwort irgendwie in den Medien schon vernommen. Bei einigen Mitbürgern ist dieser Begriff mit Angst behaftet und fürchten um ihre Arbeitsplätze, welche im Zuge der nächsten industriellen Revolution wegrationalisiert könnten. Dagegen sind die technikbegeisterten Freaks diesen neuen Technologien zu Recht sehr aufgeschlossen und sehen die positiven Aspekte dieser Veränderung. Aber was ist die Industrie 4.0 genau? Vielfach wird diese Bezeichnung auch in Zusammenhang mit Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Robotik gebracht. Schauen wir kurz bei Wikipedia nach, so wird dies wie folgt im Wesentlichen definiert: [1] Die industrielle Produktion soll mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt werden. Technische Grundlage hierfür sind intelligente und digital vernetzte Systeme. Mit ihrer Hilfe soll eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich werden: Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander [1]. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für uns?
Letzte Woche besuchte ich die interessanten und empfehlendswerten Informatiktage in Zürich, welche eine Vielzahl von spannenden Vorträgen und Workshops anboten. Der breitgefächerte Themen umfassten Bereiche wie Künstliche Intelligenz, Einsatz von Drohnen, Robotik, Automatisierung und Digitalisierung. Natürlich kamen auch die spielerische Programmierung für jüngere Teilnehmer und lehrreiche Führungen für Erwachsene und Jungebliebenen nicht zu kurz.
Ein Vortrag welcher mich besonders begeisterte beschäftigte sich mit der künstlichen Intelligenz, die z.B. autonom Daten (z.B. Autokennzeichen) erfasst, diese intelligent auswertet und interpretiert. Das Besondere daran ist das selbstlernende System, welches seine Aufgabe zunehmend optimal erfüllt und dabei seine Fehlerquoten weitgehend minimiert.
Ein weiteres Beispiel welches unseres alltäglichen Leben zukünftig revolutioniert ist das selbstfahrende Automobil der Zukunft. Sicherlich wird dies innerhalb von 10 Jahren unsere Realität bestimmen. Anstatt ein eigenes Auto zu besitzen und zu fahren können wir dann bequem per App uns ein Mobilitätspaket (einschliesslich autonomes Fahrzeug) bestellen. z.B. Kosten pro (mit)gefahrenen Kilometer oder z.B. Prepaid für 1000 km. Leider wird dies für einige Berufsgruppen schmerzliche Konsequenzen haben. Denn wer braucht dann noch einen Taxifahrer, Versicherungsfachmann, Automechaniker, Autoverkäufer?
Was bitte schön hat dieser „Ausflug“ in die Welt von morgen mit Teilzeitarbeit zu tun? Ganz einfach wir werden durch die technologischen Entwicklungen grundlegend unsere Arbeitswelt ändern müssen. Deshalb werden andere Beschäftigungsformen weiter zunehmen, auch die Teilzeitarbeit.

Herzliche Grüße vom Team
teilzeit-arbeiten.ch

[1] Quelle Wikipedia 2017

aufgenommen
26. Juni 2017

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aktualisiert
26. Juni 2017

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Vielleicht finden Sie auch öfters in Ihrem Briefkasten einen Flyer einer ortsansässigen Pizzeria aus der Umgebung oder aber eine Werbung in der Grösse einer Visitenkarte mit der Aufschrift „Auto Handel XY- Kaufe jedes Auto ab Baujahr 2000, egal ob funktionstüchtig, sofortige Bargeldzahlung ist möglich“.
Sicherlich mag dies in diesen Bereichen funktionieren. Vielleicht hat jemand gerade Lust auf eine Pizza oder Pasta und zufälliger Weise fand sich am Vortag im Briefkasten eine solche Werbung und bestellt ganz spontan beim Pizza-Service.
Jedoch aus eigener Erfahrung musste ich lernen, dass diese Art der Werbung und des Marketings wohl heutzutage nicht mehr gefragt ist. Zusammen mit einem Kollegen wollten wir ein spezielles Billard-Turnier mit Preisen für den Sieger veranstalten. In Eigenregie entwarfen wir unsere Flyer und liessen diese per Online-Druckerei herstellen und liefern. Mit insgesamt 10000 Flyer machten wir uns an 2 Samstagen auf den Weg nach Zürich. Die Verteilung erfolgte schneller als erwartet, da die „Briefkastendichte“ in der Stadt Zürich meistens sehr hoch ist. Auch versuchten wir diese direkt an mögliche Interessenten zu überreichen. Zusätzlich baten wir die Besitzer von Bars und Clubs einen Stapel unserer Werbung bei ihnen auszulegen.
Nun warteten wir gespannt auf die Rückmeldungen. Das Ergebnis war leider enttäuschend und weit hinter unseren Erwartungen. Wir wissen gar nicht, ob unsere Flyer überhaupt registriert wurden, oder gleich in der Altpapiertonne gelandet sind.
Es war eine sehr wertvolle Erfahrung und die daraus gewonnene Erkenntnis besteht darin, dass Offline-Marketing weitgehend out ist! Im Zeitalter von Internet, Smartphone und Social media gibt effizientere und zielgerichtete Möglichkeiten der Kundengewinnung. Dabei müssen diese auch nicht mal teuer sein.
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