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Kultur Blogs

Warum der Blog

Was Ihr hier findet: Portraits von Künstlern, von Andersdenkern, von Querdenkern, von sozialen Projekten, von Menschen, die ihre Ideen umgesetzt haben oder sie gerade umsetzen. Berichtet auf persönliche Weise. Als Blogbeitrag.

Wir – das sind Kurt und ich – sind immer auf der Suche nach Künstlern, Kreativen, Querdenkern oder einfach Menschen, die eine besondere Idee haben und sich damit selbständig machen. Oder sozialen Projekten, die wir toll finden. Die Berichte, Interviews etc stellen wir auf den Blog. Dazu kommt noch, dass Kurt sehr gern kocht und bäckt (und das meiner Meinung nach sehr gut 😀)- also gibt es da auch noch eine Ecke für. Also alles Dinge, die uns Spaß machen.

Als Blogger berichtet man ja persönlich und wenn man über diese tollen Leute, die Künstler und Kreativen berichtet, dann kommen sehr sehr oft geniale Gespräche zustande. Man bekommt neue Einblicke und Eindrücke und auch wieder neue Ideen und Anregungen. Ich finde, so ein Interview ist auch eine Art Zeitdokument und es ist spannend zu sehen, wie sich diese Menschen in Zukunft entwickeln. Und ganz nebenbei unterstützt man damit diese wunderbaren Leute, weil der Blog tatsächlich auch wieder von anderen Menschen gelesen wird. Danke dafür 😀 an dich an dieser Stelle.

Die Besonderheit des Kleinen. Eine bestimmte Qualität, die Dinge zu sehen. Bewusstsein. Kunst. Kunst in Ideen verpackt.

Das finde ich besonders spannend. Die Künstler, den Querdenker den Weltveränderer in diesen Menschen zu entdecken und für euch ins Auge zu fassen und zu porträtieren. In dem Falle sind wir die Entdecker, die Festhalter einer aktuellen Situation. In jedem Fall ist es ein Zeitdokument. Mal sehen, was aus diesen Menschen wird, wie ihr Leben in ein paar Jahren aussehen wird.

Ein Schlüsselerlebnis war für mich ein Interview mit der unverkennbaren Beauvoir in einer Zeitschrift. So leicht und irgendwie doch so viel von ihrer Persönlichkeit zeigend. Gefunden hatte ich es während der Sommerferien am Bauernhof mitten in den 90ern. Für uns Teens hatten die Läden im Dorf einen besonderen Reiz. Aus der reizüberfluteten Großstadt hinausgerissen, änderte die Ruhe der Natur, die Langsamkeit am Land unseren Rhythmus radikal. Doch an manchen Tagen bohrte der Wurm und wir schnappten die Radl’n und sausten den Berg hinunter ins Dorf, zu Supermarkt, Autowerkstätte, Nähladen, ein Sprung vorbei bei der künstlerischen Töpferfamilie, in die Trafik. Alles vor 12.00 Uhr, denn danach machten sie alle dicht. Die Trafik hatte nicht viel, aber was sie hatte, war so anders, vielleicht war auch der Blick anders. In einer feministischen Zeitschrift dann dieser Artikel. Das Werk “Sie kam und blieb” war dann mein erstes Buch meiner Liebe zur großen Beauvoir.

Ein paar Jahre später wieder ein Künstlerinterview, das ein Schlüsselerlebnis für uns beide darstellt. Ein blinder Musiker, Zieharmonika, lieert mit einer Bildhauerin, ein Frühstück im Garten, “Schatz, magst du noch eine Knoblauchzehe?” Wieder ein wunderbares Zeitdokument.

eurer feinerblog-team
Elisabeth und Kurt

aufgenommen
5. Juli 2015

Bewertung


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aktualisiert
4. Dezember 2016

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