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<rss version="2.0"><channel><title>BloggerAmt - Wissenschaft Blogs</title><link>http://www.bloggeramt.de/feed.php?type=cat&amp;id=14</link><description>Neue Beiträge aus der Kategorie Wissenschaft Blogs</description><pubDate>Mon, 20 May 2013 20:59:53 +0200</pubDate><language>de</language><item><title><![CDATA[stadtgeselle: #Kyenge ? she?s black?and strong!]]></title><link><![CDATA[http://stadtgeselle.wordpress.com/2013/05/09/kyenge-shes-black-and-strong/]]></link><description><![CDATA[It&#8217;s the year 2013. As I read the italian newspapers this week I had to slow down and respire deeply. At the first instance the nomination of Cècile Kyenge, as minister of migration seemed to demonstrate the open-mindedness of this new, young government. But peace lasted not even for a week, sudden the political enemies [&#8230;]]]></description><pubDate>Thu, 09 May 2013 22:27:23 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[OnePunch.de : Internetbremse, Telekom Entertain und die Netzneutralität]]></title><link><![CDATA[http://feedproxy.google.com/~r/onepunch/AqtV/~3/FSvZ1sTm__8/]]></link><description><![CDATA[Die Telekom macht mit Entertain ernst ? Es lebe das Netzmonopol! Was soll man von der Ankündigung der Telekom, die Daten-Obergrenzen bei Festnetz-Flatrates gegen alle Wiederstände durchzubeißen, halten? Naja &#8211; es ist ein ziemlich clever Schachzug und allzu groß werden die Wiederstände wohl nicht werden. Freies Land ? freier Wettbewerb! Nicht ganz&#8230; einige Mitbewerber äußern [...]The post Internetbremse, Telekom Entertain und die Netzneutralität appeared first on OnePunch.de.]]></description><pubDate>Fri, 03 May 2013 22:16:18 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[stadtgeselle: Ethnocineca 2013 ? Trailer]]></title><link><![CDATA[http://stadtgeselle.wordpress.com/2013/04/29/ethnocineca-2013-trailer/]]></link><description><![CDATA[Today I wanted to introduce the Ethnocineca Film Festival 2013. The Festival starts at Tuesday, May 14th and lasts for 4 days &#8211; you should consider to drop in at this small but powerfull event. Again the festival organized by Ethnocineca and the Department for Cultural and Social Anthropology of the University of Vienna invites the [...]]]></description><pubDate>Mon, 29 Apr 2013 12:14:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[pilgermaske.org: Kubuntu: ATI Treiber und zwei Monitore]]></title><link><![CDATA[http://www.pilgermaske.org/2013/04/kubuntu-ati-treiber-und-zwei-monitore/]]></link><description><![CDATA[Dieser Artikel soll eine kleine Hilfe für die Konfiguration von zwei Monitoren an ein Kubuntu 12.04 LTS System geben. Die Grafikkarte ist eine ATI Radeon aus der 6000er Serie. Dies soll keine Schritt für Schritt Anleitung werden, sondern auf einige Besonderheiten in der Konfiguration hinweisen. Hier bist Du richtig, wenn weiterlesen &#8594;Ähnliche Beiträge:Linux und DVB-T: TV mit VLCFirewall: Blacklist für Shorewall einrichtenSamba Passwort mit Usermin ändernWebmin (minimal version) mit Usermin aufbohrenWLAN Router mit Fedora 13 Linux und hostapdRating: 0.0/10 (0 votes cast)]]></description><pubDate>Sun, 28 Apr 2013 15:36:03 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[pilgermaske.org: Macht mit bei der Anti-Drohnen-Kampagne!]]></title><link><![CDATA[http://www.pilgermaske.org/2013/04/macht-mit-bei-der-anti-drohnen-kampagne/]]></link><description><![CDATA[Mit verschiedenen Artikel in diesen blog haben wir den Einsatz von Drohnen- und Roboter- Technik als Waffen thematisiert und als unverantwortliche Aufrüstung angeprangert! Politische Grenzen fallen, wenn keine Regierung mehr Tode der eigenen Armee rechtfertigen muss, selbst der Einsatz von Drohnen im Inland gegen die eigene Bevölkerung ist bei zukünftigen weiterlesen &#8594;Ähnliche Beiträge:Weizenbaum: Wer hat die Verantwortung für einen Cyberkrieg?Apple: Gewissen im Ramcyber defense: Tod nach portscanSolidarität mit Wikileaks!Wer checkt hier wen? Server Check!Rating: 0.0/10 (0 votes cast)]]></description><pubDate>Wed, 24 Apr 2013 19:04:42 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[stadtgeselle: Über den Nachlass der Babyboomer!]]></title><link><![CDATA[http://stadtgeselle.wordpress.com/2013/04/22/uber-den-nachlass-der-babyboomer/]]></link><description><![CDATA[Über den Nachlass der Babyboomer! Wir sind jung, wir sind stark- wir haben die Zukunft noch vor uns. Wohl nur bedingt richtig! Die demographische Herausforderung, auf welche wir unaufhaltsam zusteuern wird größer. Das Problem an der Thematik ist, dass es bis heute nicht als breites gesellschaftliches Problem diskutiert wird. Inmitten der europäischen Krisen veröffentlichte die [...]]]></description><pubDate>Mon, 22 Apr 2013 14:22:09 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[pilgermaske.org: Foren Software in WordPress einbinden]]></title><link><![CDATA[http://www.pilgermaske.org/2013/04/foren-software-in-wordpress-einbinden/]]></link><description><![CDATA[Ich habe auf Pilgermaske das Kommentar- System DISQUS eingebunden. Dieses Kommentar- System vereinfacht die Authentifizierung, erhöht die Spam- Sicherheit und bietet eine blog-übergreifende Gesamtübersicht aller Kommentare für den Besucher. Und ganz ähnlich dem DISQUS suchte ich ein Plugin, dass mir Pilgermaske relativ einfach um ein Forum erweitert, ohne eine große weiterlesen &#8594;Ähnliche Beiträge:Social login: Benutzerverwaltung adieu!?WordPress 3.3 und läuft.WordPress: Nur Gutes registrieren!Spam in DosenBlog Optimierung: SEO für ArmeRating: 0.0/10 (0 votes cast)]]></description><pubDate>Mon, 22 Apr 2013 13:29:30 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[stadtgeselle: Wohnen bei twitter.com ? gleich neben der Startseite!]]></title><link><![CDATA[http://stadtgeselle.wordpress.com/2013/04/18/wohnen-bei-twitter-com-gleich-neben-der-startseite/]]></link><description><![CDATA[Heute mal weniger wissenschaftlich. Im Rahmen der Blogparade ?twenty.twenty &#8211; exploring the future? soll das Internet als Heimat diskutiert werden. Die Themenstellung ist breit und lässt viele Konnotationen und Verständnisse zu. So lehrt uns etwa Wikipedia, dass Heimat auf eine Beziehung zwischen Mensch und Raum hinweist. Gleich im nächsten Satz wird ausgeführt, dass eben der [...]]]></description><pubDate>Thu, 18 Apr 2013 00:08:33 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[OnePunch.de : Skype Virus infiziert Millionen von Rechnern]]></title><link><![CDATA[http://feedproxy.google.com/~r/onepunch/AqtV/~3/hzS_ryfAJUo/]]></link><description><![CDATA[Skype Virus hält auch 2013 die Nutzer in Atem Schon Ende 2012 hatte Dorkbot sein Unwesen getrieben und nun scheint ein neuer Angriff gestartet worden zu sein: Wieder gehen ominöse Links zu angeblichen Bildern, auf denen man zu sehen sein soll durch Skype. Das perfide daran ist, dass ein Klick auf den Link nicht nur [...]The post Skype Virus infiziert Millionen von Rechnern appeared first on OnePunch.de.]]></description><pubDate>Wed, 17 Apr 2013 17:14:25 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[stadtgeselle: How to Trump a Bloomy Silver City!]]></title><link><![CDATA[http://stadtgeselle.wordpress.com/2013/04/13/how-to-trump-a-bloomy-silver-city/]]></link><description><![CDATA[As I?ve lastly reported on &#8221;Old and New Cities in Europe and Else&#8220; a few days later my e-mail lockbox reported: ?A short Video about Aberdeen?. On February, 15th Notes from Dystopia ? now also mentioned on my Blogroll ? posted this short documentary on the Scottish Silver City. The documentary points out the relations between different [...]]]></description><pubDate>Sat, 13 Apr 2013 14:24:15 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[stadtgeselle: Old and New City ? Europe and Else]]></title><link><![CDATA[http://stadtgeselle.wordpress.com/2013/04/04/old-and-new-city-europe-and-else/]]></link><description><![CDATA[In Europe city dwellers are increasingly confronted with the question of either living in the old quarters or remove to the outskirts. A trend towards functionally designed urban districts can be observed in many european cities while square meter prices are rising in the city center. The ARTE documentary &#8220;X:enius&#8221; argues, that urban planning is more [...]]]></description><pubDate>Thu, 04 Apr 2013 01:08:25 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[die skeptische Ernährungs-Initiative: Gastbeitrag: Wie viel "Kind" steckt in Kinderlebensmitteln? Teil 2]]></title><link><![CDATA[http://skeptische-ernaehrung.blogspot.com/2013/03/wie-viel-kind-steckt-in_31.html]]></link><description><![CDATA[Dass speziell für Kinder angepriesene Frühstücksprodukte eigentlich nicht als solche geeignet sind, haben wir bereits in Teil 1 der Serie über Kinderlebensmittel erfahren. Doch es gibt noch weitere Produktgruppen, für die kinderspezifische Werbung gemacht wird. Hierzu zählen Snacks, die im Folgenden vor dem Hintergrund der Kindertauglichkeit näher betrachtet werden sollen.Joghurts, die groß und stark machen sollenInformiert man sich auf der Homepage von Danone, dem Hersteller von FruchtZwerge, so findet man die vielversprechende Aussage: ?FruchtZwerge unterstützt den Aufbau gesunder Knochen.? Begründet wird dies mit der im Joghurt enthaltenen Kombination aus Calcium und Vitamin D; beides für den Knochenmetabolismus unerlässliche Substanzen. Mit dieser Werbung werden selbstverständlich weniger die Kinder als vielmehr ihre Eltern angesprochen und an deren Gesundheitsbewusstsein appelliert. Diese können sich im Weiteren detailliert darüber informieren, weshalb FruchtZwerge gesund für ihre Heranwachsenden ist&nbsp;[1]. Verglichen wird die Menge an Calcium und Vitamin D in den kleinen, bunten Bechern mit diversen Lebensmitteln wie Lachs, Milch oder anderen Joghurts. Dabei schneidet ein Becher FruchtZwerge sogar besser ab als 200 ml Vollmilch! Irreführende Portionsangaben und veraltete Nährstoff-ZufuhrdatenEin Becher FruchtZwerge enthalten laut Herstellerangaben 25 % bzw. 30 % der täglichen Zufuhrempfehlung an Vitamin D bzw. Calcium, was einem auf den ersten Blick wirklich viel erscheint.Auffällig ist jedoch, dass im Text von ebenjenen 25 % Vitamin D die Rede ist, in einer Tabelle im weiteren Verlauf der gleichen Seite jedoch nur noch von 13 % je Becher (50 g Inhalt). Nachgerechnet stimmt die Angabe in der Tabelle (13 %), wobei man sich zwangsläufig fragt, warum im Text offensichtlich von einem Verzehr von 2 Bechern ausgegangen wird ? dies aber nicht erwähnt wird. Das ärgert mich als Verbraucher durchaus, weil diese Information gezielt auf der Strecke bleibt.&nbsp;Desweiteren berücksichtigt Danone nicht, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Jahre 2012 die Bedarfswerte für Vitamin D von 5 µg (für Kinder) auf 20 µg/d angehoben hat&nbsp;[2]. Gerechnet auf zwei Becher FruchtZwerge (1,25 µg Vitamin D) enthalten diese nur noch 6,25 % der empfohlenen Zufuhr an Vitamin D. Verzehrt ein Kind lediglich einen Becher am Tag, so ist die Zufuhr an Vitamin D kaum der Rede wert und dementsprechend für die Werbung völlig irrelevant.Wirbt ein Konzern offensiv mit dem Vorhandensein diverser Nährstoffe, so muss er sich m. E. auch ab und zu darüber informieren, ob die Angaben noch aktuell sind. Die Kapazitäten dafür sind bei Danone mit Sicherheit vorhanden.&nbsp;Abgesehen von einer lächerlich geringen Menge an Vitamin D sind pro Becher 6,4 g Zucker zu finden. Dies ist nicht übermäßig viel, aber stellen Sie sich vor, dass in so einem kleinen Becher zwei Stück Würfelzucker enthalten sind (wir erinnern uns: ein Stück Würfelzucker wiegt 3 g)&nbsp;[3]. Da greift man also besser zu den FruchtZwergen mit dem Label ?weniger süss?, oder? Diese entpuppen sich jedoch bei genauerem Hinsehen als ? ja ich würde es als Verbrauchertäuschung betiteln, denn die Bezeichnung ?weniger süss? bedeutet lediglich eine Einsparung von 1 g Zucker ? einem lächerlichen Drittel Würfelzucker&nbsp;[4]. So habe ich meinem FruchtZwerge Becher ?weniger süss? anstatt zwei Stück Würfelzucker ?nur? noch 1 2/3 Stücke.Danone vertreibt auch Joghurts, die ganz gezielt die kleinsten unter den Supermarktbesuchern ansprechen und zum Zugreifen animieren. Betrachten wir folgendes Beispiel: Joghurts aus der Reihe ?Disney?&nbsp;[5]. Süßigkeiten in Comic-Gestalt - gezielte Werbung für KinderBunt, mit großen Figuren und intensiver Färbung sichern sich die Verpackungen die Aufmerksamkeit der Kleinen. Sowohl Mädchen als auch Jungen finden ihren ganz persönlichen Helden auf den Produkten. Auch für jeden Geschmack ist etwas dabei: püriert ohne Fruchtstücke oder mit dem extra Knusperspaß. Doch eins haben alle 8 Produkte gemeinsam: im Schnitt enthalten sie 17.8 g Zucker pro Becher. Wie wir im ersten Teil der Serie gelernt haben, schwanken die Zufuhrempfehlungen je nach Quelle. Im Studium bekamen wir einen Wert von 50 g pro Tag vermittelt; die DGE empfiehlt jedoch &gt; 80 g Zucker pro Tag über Lebensmittel aufzunehmen. Gingen wir von der Verlässlichkeit des ersten Wertes aus, so würde ein Kind mit einem Becher Joghurt aus dieser Disney-Reihe alleine 35,6 % des täglichen Bedarfs an Zucker decken! Auch der Beginn des aufgedruckten Satzes, der sich direkt von der Zutatenliste befindet: ?Joghurt gesüßt und aromatisiert mit ?? wirkt auf mich nicht gerade vertrauenserweckend. Warum muss man Kindern extra gesüßte und zusätzlich aromatisierte Produkte anbieten? Vor allem Letzteres greift in die Geschmacksentwicklung der Kinder ein. Fast jedem von uns sind die Berichte bekannt, in denen mit Fertigprodukten aufgewachsene Kinder frisch zubereitetes Essen als zu fade empfinden. Weshalb? Weil Fertigprodukte oftmals viel Salz und Aromen enthalten und sich der Geschmackssinn an diese Intensivität gewöhnt. Sicherlich darf man seinem Kind so ein Industriejoghurt gönnen, nur eben nicht jeden Tag.Die AlternativeEin leckeres Joghurt lässt auch selber leicht herstellen: Naturjoghurt, Obst für die Süße (bspw. Bananen, Erdbeeren oder Trockenobst), nur leicht gesüßte Cerealien oder ein paar Schokodrops. Diese Variante wird den Kleinen mit Sicherheit ebenso vorzüglich schmecken wie das industrielle Pendant. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass man das Kind in die Herstellung ?seines? Joghurts mit einbeziehen kann.ZwischenberichtHinsichtlich der Joghurts lässt sich abschließend sagen, dass hier sowohl die Eltern ? über vermeintlich gesunde und wichtige Nährstoffe ? als auch die Kinder mittels bunter und kindergerechter Aufmachung geködert werden. Industrielle Joghurts enthalten aber oftmals viel zu viel Zucker und werden teilweise sogar extra aromatisiert. Für den täglichen Verzehr sind diese Produkte daher nicht geeignet.Der ?kuhle? Pudding PaulaNicht nur Joghurts sind bei Kindern beliebt, sondern auch Pudding. Ein im Supermarkt erhältliches Produkt ist ?Paula?, ein Pudding von Dr. Oetker. Auf einer extra für Paula eingerichteten Homepage, können Kinder ?Spiel und Spaß? praktizieren sowie Eltern und Lehrer sich über die Vorteile des Puddings informieren&nbsp;[6]. Positiv wird auf dort vermerkt, dass der Pudding aus dem Besten der Milch besteht, ohne Konservierungsstoffe (laut Gesetz) auskommt und einen ?köstlichen und kindgerechten Pudding-Spaß? darstellt. Paula ist außerdem der ?erste Pudding speziell für Kinder von Dr. Oetker?. Paula kommt in drei verschiedenen Variationen daher, von denen wir den ?Milchcreme mit Schoko-Haselnuss-Flecken? Pudding näher betrachten:Ähnlich der bereits untersuchten Joghurtprodukte von Danone enthält auch hier ein Becher (125 g) 17,0 g Zucker. In Würfelzucker gerechnet finden sich über 5 ½ Stücke in einem Puddingbecher wieder. Ich muss nicht noch einmal erwähnen, dass das doch recht viel ist für ein speziell für Kinder designtes Produkt. Was ist nun aber dran an den Versprechen, die Dr. Oetker auf der Paula-Homepage liefert?Vollmilch (und nicht nur irgendein Milchpulverprodukt) steht mit 84 % an erster Stelle der Zutatenliste. Somit ist das Versprechen ?Mit dem Besten aus der Milch? nicht völlig aus der Luft gegriffen und durchaus legitim. Gefolgt wird die Milch jedoch von Invertzuckersirup und Zucker an zweiter und dritter Position. Die doppelte Zuckerladung, könnte man sagen. Nach der modifizierten Stärke reihen sich 0,5 % fettarmer Kakao und endlich die Haselnusskerne in die Liste mit ein. Ich als Verbraucher hätte bei einem Pudding mit 30 % Schokolade allerdings etwas mehr Kakao erwartet. Leider fehlt außerdem bei den Haselnüssen die Mengenangabe, aber da sich diese Zutat an 6. Stelle befindet und bereits die erste Zutat Milch schon 84 % des Produktes einnimmt, können die Haselnüsse nicht ganz so reichlich vorhanden sein, wie man sich das wünschen würde. Weiterhin finden sich wieder einmal Aroma sowie noch einmal Zucker in Form von Karamellzuckersirup im ?kindgerechten? Pudding. Ehrlich gesagt kann ich an der Zutatenliste nichts finden, das auf einen Pudding ?speziell für Kinder? hindeutet. Bis auf die Vollmilch scheint der Pudding vor allem aus Zucker und für die Nährstoffzufuhr irrelevanten Zutaten zu bestehen. Das Versprechen des ?kindgerechten Puddings? wird meiner Meinung nach keinesfalls eingelöst und stellt daher eine leere Phrase dar, mit der der Konsument zum Kauf animiert wird.Mein Tipp: Pudding lieber selber machen ? es dauert nicht lange und man kann ein Auge auf die Zuckermenge haben sowie diese auf den individuellen Geschmack des Kindes anpassen.Ferrero: Kinderprodukte = Produkte für Kinder?Die Kinderprodukte von Ferrero sind nicht nur bei den Kleinen beliebt, sondern auch bei Jugendlichen und Erwachsenen. Als Pausensnack, Nachtisch oder einfach für Zwischendurch landen Kinder Riegel, Kinder Schoko-Bons, Kinder Country und Co. im Einkaufswagen. Der Werbefokus von Ferrero liegt bei dieser Produktreihe weniger auf Seiten der Aufmachung als vielmehr bei dem Vertriebsnamen der einzelnen Lebensmittel. Die Schnitten und Riegel sind in den klassischen Kinderfarben Blau, Weiß und Rot verpackt, was alle Altersklassen gleichermaßen anspricht. Die Bezeichnung Kinder auf jedem der Produkte suggeriert aber ganz offensichtlich: dieses Erzeugnis ist für Kinder hergestellt worden.Doch sind die Produkte der Kinderreihe tatsächlich für Kinder geeignet bzw. sollten sie auf dem täglichen Speiseplan stehen? Beispielhaft sollen KinderRiegel, Kinder Happy Hippo und die Kinder Schoko Bons betrachtet werden. Zuerst sei bemerkt, dass auf der Homepage von Ferrero weder Angaben zu den Inhaltsstoffen noch zu den Nährwerten gemacht werden. Die muss man sich in den Weiten des Internets oder im Supermarkt selber in Kleinstarbeit zusammen suchen. Letzteres habe ich gemacht.Ein Kinder Riegel wiegt gerade einmal 12,5 g, worin stolze 6,6 g Zucker verarbeitet sind. Diese Menge entspricht knapp über 2 Stück Würfelzucker. Angeführt wird die Zutatenliste von Vollmilchschokolade, deren Hauptbestandteil Zucker ist. Weil das natürlich noch nicht genug des süßes Stoffes ist, nimmt Zucker auch noch den zweiten Platz auf der Liste ein. Ansonsten ist die Zutatenliste nicht besonders lang. Es finden sich nach dem Zucker noch Magermilchpulver, Butterreinfett, Emulgatoren und als obligatorisches Aroma das Vanillin wieder. Laut Hersteller beläuft sich der Gesamtmilchgehalt im Produkt auf 33 % und die Gesamtkakaomasse auf 13 %. Wer jedoch die TV Werbung für Kinderriegel kennt (ein weibliches Glas Milch und ein männlicher Schokoriegel, bei denen die Liebe ausgebrochen ist) erwartet mit Sicherheit etwas mehr Milch und vor allem mehr Kakao. Dennoch ist bis auf den hohen Zuckergehalt, der für Süßigkeiten nun einmal charakteristisch ist, nicht viel auszusetzen.&nbsp;Auch das zweite Produkt, der Kinder Happy Hippo Snack, spart nicht mit Zucker. Auf 20,7 g Produktgewicht kommen 9 g Zucker ? 3 Stück Würfelzucker. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass Zucker die erste Stelle in der Zutatenliste einnimmt, welche um einiges länger als die der KinderRiegel ist. Dies liegt allerdings auch daran, dass Happy Hippo aufwendiger gestaltet ist als ein bloßer Riegel. Ernsthaft fragwürdige Zutaten finden sich hier dennoch ebenso wenig wie beim KinderRiegel.Ähnlich sieht es bei den Schoko-Bons aus, wobei hier der Gipfel aller Zuckermassen erreicht zu sein scheint. Ein einziger Schoko-Bon (5,8 g) besteht aus ganzen 3 g Zucker! Nachdem wir andere Kinderprodukte kennengelernt haben, ist dies aber auch nicht weiter verwunderlich. Neben den bereits bekannten und zu erwartenden Zutaten Zucker, diversen Milchbestandteilen, Vanillin und Haselnüssen ist jedoch noch ein unbekanntes Aroma zugesetzt. Was aber sucht so viel Aroma in einer kleinen Schokoladenkugel? Desweiteren werden die Schoko-Bons mit Schelllack überzogen, was in der Lebensmittelverarbeitung bei Schokoladendragés häufiger der Fall ist. Diese Substanz wird aus Gummilack, einem Ausscheidungsprodukt der Lackschildlaus gewonnen. Hierfür wird der Lack von den Ästen der Bäume, auf denen die Laus lebt, mittels diverser Methoden isoliert&nbsp;[7]. Ob man das zu sich nehmen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Die Produkte von Ferrero, die durch ihren Namen eine Spezifität für Kinder nahelegen, fallen vor allem durch ihren hohen Zuckergehalt auf. Besonders die kleinen Schoko-Bons bestehen zu über 50 % aus Zucker. Dieser Umstand sollte meiner Meinung nach dazu beitragen, dass die Produkte nicht speziell ? und sei es bloß über den Produktreihennamen - für Kinder vermarktet werden. Sie sind und bleiben Süßigkeiten, die man seinem Kind ab und zu kaufen kann. Für den täglichen Verzehr eigenen sie sich jedoch keinesfalls.[Anmerkung von Thomas Gantert: Wie stark die Firmenphilosophie von Ferrero vom gesunden Menschenverstand abweicht, kann beispielhaft am abgelehnten Health Cleam für ihre KinderSchokolade gesehen werden, die da lautete: "KinderSchokolade, die Schokolade, die Dir wachsen hilft".]FazitWie bereits in Teil 1 zum Frühstück für Kinder festgestellt, enthalten auch die hier untersuchten, speziell für Kinder entwickelte Produkte zu viel Zucker. Dies ist absolut nicht nötig, denn wenn die Kinder es gewohnt sind, schmecken ihnen auch weniger süße Joghurts oder Riegel. Aber die Hersteller machen sich scheinbar die evolutionsbedingte Affinität zu süßen Lebensmitteln zu Nutze.&nbsp;Desweiteren werden manchen Kinderprodukten Aromen zugesetzt, die meiner Meinung nach dort nichts zu suchen haben. Kindern sollte nicht schon in jungen Jahren der Verzehr von aromatisierten Lebensmitteln ?antrainiert? werden.&nbsp;Eltern wie Kinder werden jedoch durch vielerlei Maßnahmen zum Kauf solcher für Kinder entwickelten Produkte animiert. Bei den Erwachsenen wird das Gesundheitsbewusstsein angesprochen und bei Kindern die Aufmerksamkeit durch bunte Verpackungen, auf denen witzige oder heldenhafte Figuren prangen, erregt.Die beste Alternative stellt ganz klassisch das Selbermachen dar. Man kann hierbei den Zusatz diverser (Nähr-)Stoffe selber bestimmen und gleichzeitig auf die individuellen Wünsche des Kindes eingehen.&nbsp;Selbstverständlich muss man seinem Kind industriell hergestellte ?Snacks? nicht komplett verwehren, aber sie sollten definitiv in Maßen gekauft und verzehrt werden.[1]&nbsp;http://www.fruchtzwerge.de/fuer-eltern/ueber-fruchtzwerge/ueber-fruchtzwerge-gesunde-knochen[2]&nbsp;http://www.dge.de/modules.php?name=Content&amp;pa=showpage&amp;pid=4&amp;page=12[3] Wikipedia: Würfelzucker[4]&nbsp;http://www.fruchtzwerge.de/sortiment/fruchtzwerge-6er[5]&nbsp;http://www.danone.de/danone/unsere-marken/disney.php[6]&nbsp;www.paula-welt.de[7] Wikipedia: SchelllackSina S. [zur Autorin: Master-Studentin Ernährungsmedizin]Nochmals Herzlichen Dank Sina für Deinen Unterstützung der skeptischen Ernährungs-Initiative !]]></description><pubDate>Sun, 31 Mar 2013 21:24:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[pilgermaske.org: Linux und DVB-T: TV mit VLC]]></title><link><![CDATA[http://www.pilgermaske.org/2013/03/linux-und-dvb-t-tv-mit-vlc/]]></link><description><![CDATA[Dies ist eine quick-and-dirty Anleitung, mit der Linux Anwender schnell eine Kanalliste erstellen und damit über VLC TV schauen können. Ich gehe hier von Kubuntu 12.10 aus, aber ich denke, dass es auch so unter anderen Linux Distros funktioniert. Stecke den DVB-T Stick rein. Beachte die Ausgabe von dmesg (siehe weiterlesen &#8594;Ähnliche Beiträge:Firewall: Blacklist für Shorewall einrichtenKubuntu: ATI Treiber und zwei MonitoreSamba Passwort mit Usermin ändernWebmin (minimal version) mit Usermin aufbohrenWLAN Router mit Fedora 13 Linux und hostapdRating: 0.0/10 (0 votes cast)]]></description><pubDate>Sun, 31 Mar 2013 10:59:26 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[stadtgeselle: Konvergenz und Divergenz der Kulturen in den Randzonen der Städte]]></title><link><![CDATA[http://stadtgeselle.wordpress.com/2013/03/25/konvergenz-und-divergenz-der-kulturen-in-den-randzonen-der-stadte/]]></link><description><![CDATA[KONVERGENZ UND DIVERGENZ DER KULTUREN IN DEN RANDZONEN DER STÄDTE Im Rahmen einer Recherche für einen neuen Blog-Artikel zu Gentrifizierung und ihre positive Nebeneffekte (erscheint demnächst), bin ich auf eine Reihe wissenschaftlicher Artikel gestoßen die ich meinen LeserInnen nicht vorenthalten möchte. Alle Papers beschäftigen sich hierbei mit der Stadt Wien, sowie dem Niederösterreichischen Umland und [...]]]></description><pubDate>Mon, 25 Mar 2013 12:37:43 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[pilgermaske.org: cyber defense: Tod nach portscan]]></title><link><![CDATA[http://www.pilgermaske.org/2013/03/cyber-defense-tod-nach-portscan/]]></link><description><![CDATA[Stell Dir vor, Du machst einen Portscan und schon bist Du Tod. So kann es im Falle einer online Verteidigung (engl. cyber defense) einen Hacker ergehen, wenn er z.B. einen Portscan an einen Server eines NATO Landes ausführt. Laut einen Artikel auf golem.de[1] sind jetzt Richtlinien[2] von Seiten der NATO weiterlesen &#8594;Ähnliche Beiträge:Weizenbaum: Wer hat die Verantwortung für einen Cyberkrieg?Macht mit bei der Anti-Drohnen-Kampagne!Mainzi Joe und die Suche nach dem Goldenen iPadApple: Gewissen im RamFlaschenpost zum MarsRating: 0.0/10 (0 votes cast)]]></description><pubDate>Sun, 24 Mar 2013 15:19:17 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[OnePunch.de : Produkttest des Würfelspiels Dice Devils]]></title><link><![CDATA[http://feedproxy.google.com/~r/onepunch/AqtV/~3/uusj94XgEf8/]]></link><description><![CDATA[Dice Devils im Test Wir wurden vor einigen Tagen mit dem Test des Würfelspiels Dice Devils beauftragt. Dice Devils ist ein relativ neues Spiel aus dem Hause Kosmos, das 3-6 Spielern höllischen Würfelspaß verspricht. Ob das von dem Brettspieleautor Reinhard Mensen entwickelte Würfelspiel tatsächlich Spaß macht und ob es vielleicht sogar als Partyspiel geeignet ist, [...]The post Produkttest des Würfelspiels Dice Devils appeared first on OnePunch.de.]]></description><pubDate>Fri, 22 Mar 2013 17:06:41 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[official wiyono blog: Kinetic typography]]></title><link><![CDATA[http://wiyono05.blogspot.com/2013/03/kinetic-typography.html]]></link><description><![CDATA[]]></description><pubDate>Fri, 22 Mar 2013 14:11:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[official wiyono blog: Samsung Galaxy S4 - Trailer]]></title><link><![CDATA[http://wiyono05.blogspot.com/2013/03/samsung-galaxy-s4-trailer.html]]></link><description><![CDATA[Samsung stellt das Android-Smartphone Galaxy S4 vor.Video: Samsung Galaxy S4 - Trailer&nbsp;(4:23)]]></description><pubDate>Fri, 22 Mar 2013 14:08:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[die skeptische Ernährungs-Initiative: Von abgelehnten Health Claims und einer Schokolade, die uns wachsen hilft.]]></title><link><![CDATA[http://skeptische-ernaehrung.blogspot.com/2013/03/von-abgelehnten-health-claims-und-einer.html]]></link><description><![CDATA[Mit Errichtung der European Food and Safety Authority (EFSA) im Jahre 2002 und der Verabschiedung der Health-Claims-Verordnung 2006 wurde der Beginn eines ?evidenzbasierten? Zeitalters auf dem Lebensmittelmarkt eingeläutet. Mithilfe dieses Reglementativs wird sichergestellt, dass gesundheitsbezogene Angaben (Health Claims) über Lebensmittel erst nach einer eingehenden wissenschaftlichen Überprüfung für die Produktwerbung eingesetzt werden dürfen. Welche Aufgaben die EFSA bei diesem Unterfangen zu bewältigen hat und wie Health Claims charakterisiert sind, habt ihr bereits ausführlich im vorausgegangenen Blog-Beitrag erfahren. In diesem Beitrag werden wir anhand eines abgelehnten Health Claims vom Lebensmittelhersteller Ferrero, Italien, &gt;&gt;Kinder Schokolade®, die Schokolade, die Dir wachsen hilft&lt;&lt; aufzeigen wie ein typisches (hier: natürlich negatives) EFSA-Gutachten aussehen kann.Form und Inhalt eines EFSA-GutachtenEine typische Stellungnahme der EFSA folgt der weiter unten abgebildeten Gliederung, die ich aus dem Englischen übersetzt habe und deren wichtigste Punkte ich fett markiert habe. Im Grunde genommen ist sie unterteilt in zwei wichtige Abschnitte: &nbsp;1.) der unter 1. angeführte Abschnitt bezieht sich auf bereitgestellte Informationen, die vom Unternehmen ausgehen:Darunter fällt die Bezeichnung des Lebensmittels, auf das sich das Health Claim beziehen soll, eine Angabe inwiefern das Lebensmittel in Beziehung zur Verbrauchergesundheit stehen soll, die begriffliche Ausformulierung des Health Claims wie vom Antragsteller erwünscht und genauere Angaben dazu in welchem Kontext der Konsum des Produktes eingebettet ist und für welche Personengruppen das Lebensmittel gedacht sind.2.) der unter 2. angeführte Abschnitt bezieht sich auf die Arbeit der EFSA:&nbsp;Darunter fällt die Entscheidung der EFSA, ob sie das Lebensmittel als genügend präzise charakterisiert ansieht, z.B. ob die Inhaltsstoffe bekannt und gut messbar sind und ob das Health Claim überhaupt gesundheitlich relevant ist. Darauf folgt die eigentliche wissenschaftliche Bewertung der vom Antragsteller vorgelegten Studien und eine Schlussfolgerung mit dem Ergebnis der Zulassung oder Ablehnung des Antrages._______________________________________________________________Gremiums-MitgliederZusammenfassungInhaltsangabeHintergrundAufgabenbereichEFSA Disclaimer Danksagung1. Informationen bereitgestellt vom Antragsteller1.1. Lebensmittel/Nahrungsbestandteil wie vom Antragsteller bezeichnet 1.2. Angabe des Antragstellers zur Gesundheitsbeziehung 1.3. Vorgeschlagene Formulierung für den Health Claim 1.4. Spezifische Nutzungsbedingungen wie vom Antragsteller vorgeschlagen 2. Untersuchung2.1. Charakterisierung des Lebensmittels/Nahrungsbestandteils2.2. Relevanz der Wirkung zur Gesundheit des Menschen2.3. Wissenschaftlicher Nachweis der angegebenen WirkungSchlussfolgerungDokumentation von der EFSA bereitgestelltLiteraturverzeichnis_______________________________________________________________Jeder begutachtete Antrag auf Überprüfung der wissenschaftlichen Basis eines Health Claims wird im hausinternen ?EFSA Journal? veröffentlicht. Die Stellungnahme, auf die wir uns beziehen, könnt ihr hier finden:Scientific Opinion of the Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies on a request from Soremartec Italia S.r.l. Gruppo Ferrero on Kinder Chocolate®. The EFSA Journal (2009) 940, 1-8.Ich werde mich im folgenden nur auf die markierten, da wesentlichen, Punkte beziehen. Wesentlich sind sie deshalb, weil sie erhellende Einblicke liefern in die Gedankenwelt eines Lebensmittelunternehmens (Punkt 1.2) und in die&nbsp;wissenschaftliche Bewertungs-und Beratungsfunktion&nbsp;der EFSA (Punkt 2.3).&nbsp;Ich mach mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefälltIm Gliederungspunkt 1.2 wird von der EFSA dargelegt wie sich das betreffende Lebensmittelunternehmen die gesundheitliche Wirkung ihres Produktes auf die Zielgruppe vorstellt. In unserem spezifischen Fall handelt es sich um Kinder-Schokolade®, einer "Milchschokolade mit wasserfreier Milchfüllung" von Ferrero. Die EFSA schreibt:1.2. Health relationship as claimed by the applicant&nbsp;According to the applicant, the consumption of Kinder Chocolate can be helpful to reach the nutrient requirements, especially for some groups of the population, such as children and young adults aged 4-21 years.Kinder Chocolate is portioned in bars of 12.5 g, each of them having a caloric content of 70 kcal (293 kJ) between 2 % and 4 % of the daily energy requirement of children and adults aged 4-21 years. Moreover one portion of Kinder Chocolate (12.5 g) delivers 40 mg of calcium. With respect to calcium delivery, Kinder Chocolate can claim that it is the chocolate that helps to grow because of the changing behaviour in food preference in the young generation and to achieve a positive calcium balance according to food choice and taste evolution.Die wissenschaftlich daher kommende&nbsp;Art der Argumentation des Süßigkeiten-Herstellers Ferrero täuscht leicht über die eigentlich schockierende Aussage des Textes hinweg. Der Süßigkeiten-Gigant ist davon überzeugt, dass das Produkt, wohlgemerkt eine echte Süßigkeit,&nbsp;hilfreich sein kann den Nährstoffbedarf von Kindern und jungen Heranwachsenden im Alter von 4-21 Jahren zu decken. Was ist an dieser Position richtig und was ist meeehr als falsch?&nbsp;Oberflächlich gesehen, lässt sich einsehen, was Ferrero meint, wenn sie schreiben, ihr Riegel könne helfen den Nährstoffbedarf zu decken. Das Unternehmen ist insofern nicht vollkommen verkehrt in ihrer Argumentation, wo doch jedes Lebensmittel (essbarer Gegenstand, der Nährstoffe enthält und damit unserer Ernährung dient) per Definition schon&nbsp;einen Beitrag zur Deckung unseres Nährstoffbedarfs leisten muss, eben weil es ein Lebensmittel ist. Besonders spezifisch ist diese Art der Werbung zwar nicht, denn er gilt für jedes beliebige Lebensmittel, doch grundsätzlich Unrecht hat Ferrero damit nicht. Das Unternehmen sieht dieses Problem indirekt ein, indem es neben dem Energiegehalt des Produktes den Calciumgehalt positiv auslobt um die (angebliche) Wachstumsförderung ins Spiel zu bringen.&nbsp;Hinsichtlich seines Beitrages zur Nährstoffversorgung sollte kritisch hinterfragt werden: Dient das Produkt wirklich nur der Deckung des Energie/Calcium-Bedarfs oder führt der Konsum eher zu einem Überschreiten des Energie/Calcium-Bedarfs des Kindes? Die Antwort auf diese Frage muss ausbleiben, da sie prinzipiell nicht zu beantworten ist. Denn die Frage&nbsp;beantwortet sich nur&nbsp;im Einzelfall, am konkreten Lebensstil des Kindes. Dennoch: Jeder von uns darf selbst beurteilen, inwieweit vernünftigerweise davon ausgegangen werden kann, dass eine Süßigkeit eher zur ersten oder zweiten Kategorie (also zur Deckung bzw. Überversorgung) &nbsp;zuzuordnen ist. Ich denke man kann annehmen, dass zumindest für den Energiebedarf die Antwort unerfreulich für das Unternehmen ausfällt. Ich kann mir keine geistig gesunden Mütter oder Väter vorstellen, welche ernsthaft annehmen, dass Kinder Süßigkeiten verzehren sollten, um deren Energiebedarf zu decken. Vom Karies-Risiko und damit von einer echten Gesundheitsgefahr für das Kind bereits abgesehen!Brokkoli adé - Kinder-Schokolade®&nbsp;als gesunder ErsatzNun kommen wir zur Essenz des Health Claims, dem ausgelobten hohen&nbsp;Calciumgehalt unter dem Aspekt "Wachstum". Viel aufschlussreicher als die schnöde Tatsache, dass das Produkt an sich schon als veritable Calciumquelle erwogen wird, ist Ferreros Ansicht in welchem Kontext ein solcher calciumreicher Schokoriegel (gerade heutzutage!) überhaupt von besonderem Wert sein soll. Ferrero führt das veränderte Ernährungsverhalten, inklusive veränderter Lebensmittelauswahl und Geschmackspräferenz, der Kinder und Jugend ins Feld! &nbsp; Die Brisanz ergibt sich erst nach Entschlüsselung dieses umständlichen Begriffs-Codes. Im Klartext heißt es:&nbsp;"Unsere Kinder und Jugend essen heute viel weniger und viel weniger gerne Lebensmittel, die naturgemäßg calciumhaltig sind (etwa Brokkoli). Stattdessen essen sie heute viel lieber süße und energiereiche Lebensmittel als früher. Wir haben also ein Lebensmittel entwickelt, das erstens der Süßpräferenz unserer Kinder entgegenkommt und zweitens berücksichtigt, dass Kinder und Jugendliche ungerne Gemüse essen. Das Ergebnis ist unsere calciumreiche Kinder-Schokolade®, eine Schokolade, die Kindern wachsen hilft. Aber nun bitte her mit dem Health Claim!"&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;gez. Ferrero&nbsp;Der Teil aus dem EFSA-Gutachten, welcher genau dieser (zur himmelschreienden) Logik von Ferrero folgt, liest sich übrigens recht unscheinbar und absichtlich akademisch:"With respect to calcium delivery, Kinder Chocolate can claim that it is the chocolate that helps to grow because of the changing behaviour in food preference in the young generation and to achieve a positive calcium balance according to food choice and taste evolution."[Hervorhebung durch Autor]&nbsp;Nimmt man die Argumentation von Ferrero ernst - diese krude Logik -&nbsp;darf man sich zu Recht fragen welche Überzeugungskraft von den inhaltsleeren Lippenbekenntnissen auf der Seite solcher Lebensmittelriesen ausgehen, die zu einer gesunden und ausgewogenen Kost aufrufen, zu einem vernünftigen Umgang mit Lebensmitteln und Süßigkeiten, zum Wert von Bewegung für unsere Gesundheit und natürlich zum Versprechen nur das Beste für unsere Kinder und Jugend zu wollen. Meine ehrliche Meinung: Wer einen Schokoriegel (Süßigkeit mit 40 mg Calcium) gegen eine sinnvolle und vielfältigere Calciumquelle* ausspielt, ist intellektuell und moralisch nicht mehr ganz beisammen.&nbsp;*etwa Brokkoli:Calciumgehalt pro Portion i.d.R. wesentlich höher als 40 mgDie wissenschaftliche Bewertung durch die EFSA: die AblehnungIm Gliederungspunkt 2.3 erfolgt die Untersuchung der EFSA, die die Gesundheitsbeziehung, wie vom Antragsteller angegeben, anhand der eingesendeten Studien auf ihren wissenschaftlichen Nachweis hin prüft. Im Falle von Ferreros "wachstumsfördernder Schokolade" wurden 39 Studien seitens des Unternehmens eingesandt.&nbsp;Davon entfallen:&nbsp;13 Studien auf den Typ: Humaninterventionsstudieman vergleicht eine Kontrollgruppe von Personen ohne Intervention (z.B. ohne zusätzlichem Calciumpräparat) mit einer Gruppe, welche das zusätzliche Calcium-Präparat einnahm.12 Studien auf den Typ: humane Beobachtungsstudie&nbsp;man beobachtet die Ernährung einer Gruppe von Menschen und analysiert hinterher wieviel Calcium sich die Einzelpersonen "natürlicherweise" zuführten, ohne ihre Ernährung "künstlich" zu beeinflussen.14 Übersichtsartikel (review article)wissenschaftliche Artikel, die viele Ergebnisse unterschiedlicher Studientypen zu einem begrenzten Thema zusammenfassen, mit dem Ziel ein größeres Bild über zu skizzieren, z.B. zum Thema Calciumzufuhr und Wachstum im Kindesalter.Laut EFSA-Gutachten bezogen sich die von Ferrero eingereichten Dokumente auf zahlreiche Wirkungen wie etwa auf Verdauungsbeschwerden von laktose-intoleranten Versuchspersonen bei Milchkonsum (vermutlich um die Vorteile ihres laktose-armen Schokoriegels hervorzuheben; möglicherweise auch um Gedeihstörungen von laktose-intoleranten Kindern bei Unterlassen von Milchkonsum (=Calciumzufuhr) als Argument für ihren calciumhaltigen Schokoriegel zu instrumentalisieren), der Calcium-Absorption -und Bilanz von laktose-intoleranten Personen, der möglichen Interaktion von Magnesium, Vitamin B6 und Vitamin C (vermutlich ebenfalls Bestandteile des Schokoriegels) auf die Calcium-Absorption und der Regulation der Nahrungsaufnahme uvm.. Mit Ausnahme von vier Studien stützen sich die Untersuchungen ausnahmslos auf erwachsene Probanden, welche nicht zur Zielgruppe des Health Claims gehörten. Die Studien an Kindern untersuchten die gleichzeitige Aufnahme von Calcium und Lactose in afroamerikanischen weiblichen Jugendlichen, das spontane Fraktur-Risiko und die Knochendichte in jungen Mädchen, eine weitere Studie untersuchte Trends in der Energie-und Fettzufuhr in jungen Kindern, eine andere den Calciumbedarf und den Knochenmineralgehalt von Kindern. Das Gremium der EFSA hat u.a. auf Grundlage der hier erwähnten Studien folgende Bewertung abgegeben:"The Panel considers these studies as having limited relevance for the claimed effect as they relate either to specific groups not representative of the general population of children, e.g. lactose intolerant subjects, or to biomarkers and clinical endpoints that are not relevant to the claimed effect."Übersetzt in einfache Sprache bedeutet die Stellungnahme der EFSA soviel wie: "Schön, dass ihr euch soviel Mühe gegeben habt diese vielen vielen Studien zusammenzustellen und anschließend einzureichen, aber in welchem Zusammenhang sollen sie bitte zu eurem gewünschten Health Claim stehen!? Experimente und Beobachtungen an Erwachsenen und laktose-intoleranten Kindern für eine Süßigkeit, die für gesunde Kinder und Jugendliche gedacht sind, ergeben wenig Sinn."&nbsp;Die Experten erkennen ganz richtig, dass Untersuchungen an laktose-intoleranten Kindern nicht übertragbar sind auf die gesunde junge Bevölkerung, auf die das Health Claim abzielt. Desweiteren haben die vorgelegten Studien keinen oder kaum Bezug auf Indikatoren des kindlichen Wachstums, man erinnere sich an den Health Claim ("die Schokolade, die Dir wachsen hilft"). Ferrero versäumt schlichtweg Belege für ihre irrwitzige Annahme, ihre Schokolade würde beim Wachsen&nbsp;helfen,&nbsp;anzugeben. Auch zwei weitere angeführte Kurzzeit-Interventions-Studien, durchgeführt mit ihrem eigenen Produkt der Kinder-Schokolade®, ändern daran nichts und können die EFSA nicht umstimmen, was sich folgendermaßen liest:"In addition, the applicant presented two unpublished short term intervention studies with the product (for which the claim is proposed) in a young adult study population (24-30 yr) (Marangoni 2008a, 2008b). The objectives of these two studies focussed on endpoints, such as effects on glucose metabolism, ghrelin levels, plasma lipid profile, inflammatory markers, blood pressure, body weight, body mass index and waist circumference.The Panel considers that both studies with the product for which the claim is made were not performed in the target population of children and used various biomarkers/endpoints that were not directly related to growth."[Hervorhebung durch Autor]&nbsp;Das endgültige Abschlussergebnis der Bewertung kann uns alle frohstimmen, denn es endete in einer wohlverdienten Ablehnung des Health Claims von Ferrero für ihre vermeintlich anabole Kinder-Schokolade®. Verwunderlich? Nein, denn Ferrero hat zwar Unmengen an Studien angeführt, aber keine, die ansatzweise dazu in der Lage gewesen wäre den wachstumsfördernden-/unterstützenden Effekt ihrer Schokolade zu belegen. In einer Zeit vor der Health Claim Verordnung&nbsp;hätte eine solche gesundheitsbezogene Angabe ohne große Schwierigkeiten den Weg auf das Produkt gefunden. Der vorgestellte Fall ist nur einer von vielen. Etwa 88% aller bereits begutachteten Anträge sind negativ ausgefallen. All diese Gutachten schließen mit diesem einen, sehr ähnlichen Satz ab, den man direkt proportional sehen kann zur Überheblichkeit der Lebensmittelindustrie, zum Drang zur Beschönigung und zum Flunkern, zum Täuschen und Schönfärben mit Kalkül und ohne jegliche Bedenken. Ich lese ihn gerne, denn er erinnert mich stets an ein Fünkchen Rationalität und Wissenschaftlichkeit. Schließt euch an. ;-)"The Panel concludes that a cause and effect relationship has not been established between the consumption of Kinder Chocolate and the claimed effect of ?helps to grow? in children and young adults."Thomas Gantert]]></description><pubDate>Tue, 19 Mar 2013 20:28:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[stadtgeselle: Review Paper: Doing Memory, Doing Identity; Politics of the Everyday Contemporary Global Communities.]]></title><link><![CDATA[http://stadtgeselle.wordpress.com/2013/03/19/review-paper-doing-memory-doing-identity-politics-of-the-everyday-contemporary-global-communities/]]></link><description><![CDATA[by Michael Anranter As I recently had to prepare for a new course at university, I read an article which deals with the construction of imaginations and the impact of single and collective memory. While the use of signs and specific tools in a socio-cultural and historical context had been broadly discussed in the anthropological [...]]]></description><pubDate>Tue, 19 Mar 2013 14:20:48 +0100</pubDate></item></channel></rss>