Vitamin B wie Bloggen – Ein Beispiel
Vitamin B oder Vorteil durch Beziehungen ist ein klarer Karrierefaktor und nützlich für jeden. Vor allem jedoch für kreative Menschen: Künstler, Musiker, Schriftsteller usw. In diesem Bereich sein Hobby zum Beruf oder zumindest zum Nebenjob zu machen, gilt als schier unerreichbarer, naiver Traum. Man bekommt normalerweise einfach nicht den Fuß in die Tür - bei Verlegern, Plattenfirmen etc. - und zwar mangels Vitamin B, B wie Bekanntheit, B wie Bloggen. Denn ein Blog kann - sehr gut geführt - helfen, die nötigen Kontakte zu knüpfen. Wie genau, erkläre ich dir hier an einem Beispiel - aus der Branche, in der ich mich auskenne.
Die erste Veröffentlichung als Schriftsteller - Durch einen Blog!
Der Traum eines jeden, angehenden Schriftstellers ist natürlich, das eigene Buch von einem guten Verlag drucken zu lassen. - Leider haben die wenigsten das Glück, wie ich und meine Autobiographie "Gedankendroge", zufällig einen kleinen, seriösen Verlag, der noch Autoren sucht, ausfindig zu machen. - Das Problem eines jeden, angehenden Schriftstellers ist, dass Verlage einem zumeist keine Beachtung schenken. Außer natürlich die schwarzen Schafe, die den tiefsitzenden Wunsch nach Veröffentlichung schamlos ausnutzen - und für die Dienstleistung des Drucks eine vierstellige Summe haben wollen. Im Laufe der Zeit bin ich jedoch nicht nur auf Angebote jenseits von Gut und Böse, sondern z.B. auch auf folgende, clevere Alternative gestoßen:
Haben die Unternehmen Angst vor Bloggern?
Sollten Unternehmen Bloggern, die ihre Produkte oder Dienstleistungen kritisieren, weiter so wie bisher mit Abmahnungen, Schadenersatz oder gar Klagen drohen oder sollten sie ihr Verhalten ändern und mehr auf den Dialog mit den Bloggern setzen? Diese Frage wurde in einem sehr interessanten Artikel der Süddeutschen Zeitung auf den Grund gegangen.
Blogger kritisieren gerne Konzerne: Doch wer als Firma sofort mit einer Klage droht, hat das Wesen des Internets nicht verstanden. In Sachen Kommunikation sind viele Unternehmer noch nicht im sozialen Web angekommen. So dürfte der Albtraum von Chefs und Unternehmenssprechern aussehen: Journalisten hängen mit unangenehmen Fragen in der Telefonleitung, Rechtsanwälte schicken lange Schriftsätze, während im Internet das Image der Firma kräftig leidet. ... ganzen Artikel lesen

