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Technik Blogs

Ein Blog rund um die Panasonic Lumix LX3 Kompaktkamera.
Erfahrungen Bildbeispiele und Tipps rund die LX3 und die digitale Fotografie und Bildbearbeitung.

aufgenommen
30. Dezember 2008

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Wir streamen Serien, videochatten mit Freunden im Ausland (Australien, Thailand, sogar Bayern) und arbeiten auf Servern, die im Nebenzimmer oder hunderte von Kilometern entfernt stehen, ohne dass wir den Unterschied merken. Kurz gesagt: Die Welt liegt uns zu Füßen, während wir uns mit dem Laptop auf dem Sofa fläzen. (Das hat auch Nachteile, klar – aber an dieser Stelle jetzt erst mal ein bisschen Digitalisierungseuphorie.)

Nur, wenn es um unsere Gesundheit geht, wird das Leben wieder analog und ineffizient: Da sitzt man eine Stunde im Wartezimmer einer Praxis und lässt sich von anderen anhusten, um nach flüchtiger Begegnung mit der Hausärztin ein Stück Papier ausgehändigt zu bekommen, das man dann zum Apotheker trägt.

„Haben wir nicht da, müssen wir bestellen“ – und so schleppt man seinen kranken Hintern am Nachmittag wieder zur Apotheke.

Warum bloß?

Und was passiert eigentlich, wenn Dinge in der Medizin tatsächlich mal digital ablaufen – wenn CT vom Kopf gemacht wird oder Gene sequenziert werden? Wem gehören die Daten? Könnte man als technikaffine Entität nicht etwas Sinnvolles mit ihnen anstellen, und welche Fußangeln sollte man dabei möglichst umgehen?

Und natürlich muss man nicht warten, bis man krank ist, bevor man sich mit digitaler Medizin beschäftigt. Viele Apps wollen einem dabei helfen, sich gesunde Gewohnheiten zuzulegen und Probleme früh zu erkennen. Dabei gibt es zwei Arten von faulen Eiern: Solche, die medizinischer Hokuspokus sind und solche, die gerne mal nach Hause telefonieren (Gesundheitsdaten können schließlich auch prima zu Geld gemacht werden).

Und das sind nicht die einzigen Gründe, um sich mit digitaler Medizin zu beschäftigen. Ein weiterer: Die Dinge, die heute schon funktionieren, sind oft faszinierend und einfallsreich. Supercomputer Watson, der Krankheiten so gut wie ein Arzt diagnostiziert, und Nanotechnologie, die man schlucken kann – das hätte selbst für Pille ausgesehen wie Science Fiction.

Über all dies schreibe ich auf Blinkenmed, und freue mich auch über Themenvorschläge!